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Dienstag, 4. Oktober 2016

Fluchtweg oben

Ständig zögert meine Hand
Stolpert meine Kraft
Schlägt kopfüber gegen eine Wand
Ich habe doch alles zusammengerafft

Den Ort und die Zeit verlassen
Wo ich deine Stimme hörte
Deine rauhe Zunge wurde so gelassen
Als sie meine Haut zerstörte

Nur ein Schritt
Du wärst wieder da
Doch nach hinten ginge dieser Tritt
Dein Gesicht, deine Hände, dein Haar

Ich zerschlage die Nacht
Und deine Sterne
Renne, bis mein Mund wieder lacht
Suche den Sinn in der Ferne

Konkurrierende Gefühle
Und stupide Tränen
Deine FInger beflecken mich mit Kühle
Nie, darf mein Herz deinen Namen wieder erwähnen

Gehe, fließe fort
An einen weiten Ort
Ohne dieses schreckliche Wort

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